Livia Peng – Die Kunst des Wartens, der Weg zu IHRER Nr. 1
Shownotes
Warum das Tor die einsamste Position im Fussball ist Konzentration über 90 Minuten – auch wenn nichts passiert Umgang mit Fehlern, Kritik und öffentlicher Erwartung Mentale Routinen vor, während und nach dem Spiel Führung ohne Worte: Verantwortung aus der letzten Reihe Leistung, Selbstzweifel und innere Stabilität Was Spitzensport über das Leben lehrt Aufzeichnung live aus dem From Heaven, Bad Ragaz.
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00:00:14: Wow!
00:00:13: Schöner, schöner, guter Arbeit miteinander.
00:00:16: Wow!
00:00:17: Wir haben ein Foulhouse gekauft, schönes Rallye hier, wir kommen hier.
00:00:21: Und als Siedler haben wir die Zuschauerinnen und Zuschauer.
00:00:23: Wir kommen zu Deep Dive.
00:00:25: Wir tauchen heute ein mit einer ganz bewundeten Sportlerin, Framitsch, aufs Gespräch.
00:00:32: Ein Augenblick, ein Funken und es löst unglaubliche Begeisterung aus uns.
00:00:38: Die letzten Summe waren alle gegangen.
00:00:40: Damals Fussballer, Ruppemasschafter, müssen alle.
00:00:43: Es war das letzte Gruppenspiel.
00:00:46: Ein Skol hat noch gefehlt für die sensationelle und historische Viertelfinale Kalkalifikation.
00:00:52: Und dann, kurz vor dem Elfis, Tata Schneef, ist tatsächlich passiert.
00:00:56: Skol ist gefallen.
00:00:57: Und sie hat eine unglaubliche Euphorie ausgelöst.
00:01:00: Ich hoffe, die Halle ist bis heute noch noch.
00:01:02: Und sie war immer mit dem Drink, wobei das stimmt nicht ganz.
00:01:07: Sie war hinten dringend.
00:01:09: Aber eines ist klar, nach der Europamaschaft ist ich ganz vorne gestanden auf der Zeltel der ganz, ganz grossen Clubs in der Welt.
00:01:17: Geschafft hat es den Efter Chelsea.
00:01:19: Da ist sie engagiert zum letzten Sommer.
00:01:22: Und heute ist das Gast hier für uns.
00:01:23: Und ich freue mich sehr auf mein nächstes Kapitel in meinem Deep-Dive-Buch.
00:01:27: Da ist Gliwia Peng.
00:01:46: Hi, Gliwia.
00:01:46: Hi, Reto.
00:01:48: Wir haben
00:01:48: den Platz.
00:01:49: Danke.
00:01:51: Ein schöner Applaus.
00:01:53: Tut immer gut, oder?
00:01:54: Ja, es tut immer gut.
00:01:56: Es ist sehr schön, dass
00:01:57: so
00:01:57: viele hier sind.
00:01:58: Ja.
00:01:59: Das bist du eigentlich gewohnt so, Blaus, oder?
00:02:01: Größere Fussballstadien.
00:02:04: Ja, ich glaube, gewohnt noch nicht, aber es war jetzt schon ein sehr schönes Jahr mit vielen Blaus und ich bin mega dankbar, dass so viele Leute ...
00:02:15: Ja, ein unglaubliches Jahr.
00:02:17: darüber reden wir natürlich.
00:02:18: Du bist jetzt direkt von London, kurz und unweig gemacht, dann geht es doch her.
00:02:24: Was hast du am meisten vermisst in London?
00:02:28: Natürlich die Familie.
00:02:29: Ja, ein schöner Wetter.
00:02:32: Berge sehr.
00:02:34: Nein, ich bin gerne wieder hier in Graubünden zum Abschalten.
00:02:38: Einfach die Familie geniessen.
00:02:42: Und das
00:02:43: Essen natürlich auch?
00:02:44: Das Essen ist ein sehr grosser Punkt.
00:02:46: Das Essen in England ist jetzt nicht so der Hammer, aber ... Nein, es ist natürlich sehr schön, immer wieder zu Hause zu kommen.
00:02:52: Alle zu sehen.
00:02:54: Ja, einfach... Ja, ich meine, hier hat alles angefangen.
00:02:57: Da habe ich angefangen, Fussball zu spielen.
00:03:00: Und es ist sehr schön, immer wieder zurückzukommen und Batterien aufzudanken.
00:03:05: Livia Maite-Peng.
00:03:07: Heisse ist du.
00:03:08: Du bist ein zweiter Vornamer, so ein schöner Vornamer und irgendwie gehört man da einfach nie, woher du kommst.
00:03:13: Ja, der kommt tatsächlich von meinem Grossmami, vom Mami von meinem Mami, die heißt Marie Therese und das ist sozusagen abkürzig.
00:03:22: Ja, das ist mein zweiter Vornamen.
00:03:24: Aber du brauchst eigentlich nie so eine Öffentlichkeit, oder?
00:03:27: Einfach aus pragmatischen Gründen, oder?
00:03:30: Nein, lustigerweise haben ich dir bei Chelsea am Anfang mal gefragt, was ist dein zweiter Vornummer.
00:03:36: Dann habe ich es gesagt und sie haben natürlich noch nie gehört.
00:03:40: Die Aussprache waren auch ziemlich lustig, aber nein, jetzt nennen sie mich nicht so, dann ist es noch lustig.
00:03:46: Einmal, Mighty auf Englisch, wie sagen sie da?
00:03:49: Ja, Mighty
00:03:49: ist ganz verschieden.
00:03:54: Gehen wir zurück an die WM.
00:03:57: Nicht WM, aber letztes Jahr im Sommer auf dem Moment, dass ein Spiel dort in Gämpf unglaublich war.
00:04:04: Ich habe ihn vor jemandem ausgelöst.
00:04:05: Du stehst hinten am Goal, deine Kolleginnen jubeln dort vorne.
00:04:09: Wie ist das für dich so als Goal?
00:04:10: Wenn du immer hinten stehst und vorne passiert und ... Du bist jetzt gleich von Anfang an dabei.
00:04:19: Ja, amics würde ich schon gerne für Rennen und auch mit YouTube glauben.
00:04:22: Ich habe ganz früher mal gelernt, wenn ich das mache, und alle sind außerhalb vom Spielfeld, dass wieder darf abfiffen werden.
00:04:27: Darum bin ich da immer ein bisschen vorsichtig.
00:04:29: Aber nein, natürlich habe ich mich einfach extrem gefreut.
00:04:33: Ich meine, das Goal, das wir dann gemacht haben, es ist so im Millisecund davon.
00:04:38: Eigentlich sind wir schon ausgeschrieben dazu.
00:04:40: Wir sind jetzt gleich weiter.
00:04:41: Und ich glaube, das ist schon ... Der Moment wird für immer bleiben.
00:04:45: Er wird immer in meiner Erinnerung sein.
00:04:49: Er ist
00:04:49: noch dran gelaufen da.
00:04:50: Ich bin auch daheim gekommen vor dem Fernsehen.
00:04:52: Ich denke gut, ich meine klar, es kann immer passieren.
00:04:54: Wir
00:04:55: haben ehrlich gesagt als Team immer dran gelaufen.
00:05:00: Klar, wenn es nach nur noch fünf Minuten auf der Uhr sind, nur noch zwei Minuten, ist es langsam eng.
00:05:06: Bei diesem Turnier war so ein Zusammenhalt kein Team.
00:05:11: Ich glaube auch, dass die Fans uns dabei geholfen haben, uns so unterstützt haben und das ganze Turnier dabei waren.
00:05:22: Irgendwie haben wir einfach daran geglaubt, dass der Ball noch irgendwo hineingeht.
00:05:26: Es
00:05:27: ist tatsächlich hineingegangen, oder?
00:05:28: Und Livia war auch am Vieren, hat ein Video noch ein paar Mal angeschaut.
00:05:32: Irgendwann taugte sie auch noch auf, oder?
00:05:34: Vorher waren sie alle im Jubel, du warst auch nicht da.
00:05:35: Es ist schon ein bisschen speziell.
00:05:37: Du sagst selber, du bist die einzige Team, die einfach ein anderes Lieblin hat.
00:05:41: Die goalie Funktion, oder?
00:05:43: Die ist schon speziell.
00:05:44: Du bist ja irgendwie schon auch ein Team
00:05:45: für den Fall.
00:05:47: Ja, auf
00:05:47: jeden
00:05:48: Fall.
00:05:48: Aber gleichwohl bist du auch eine Einzelkämpferin.
00:05:50: Auf jeden Fall.
00:05:51: Ich glaube, es ist beides.
00:05:54: Ich glaube, goalie hat sehr viel auch vom Einzelsport.
00:05:57: Ich meine, wir sind immer im goalie Training ... Ja, wir sind eigentlich auch ein Team, aber halt aus Dreh oder ... mit einem Goal in einer Vier oder Fünf.
00:06:07: Von dem her ist es ziemlich anders, aber es ist schon sehr cool, weil es kann viel detaillierter auf alles... Man kann viel detaillierter schaffen und man kann mit der Leute ein bisschen ein enges Verhältnis haben und halt einfach mehr noch an... An Schwächen nicht zum Beispiel Schaff oder.
00:06:30: trotzdem ist es auch im Team und ich glaube es ist mega wichtig, dass man so beides hat.
00:06:34: und ich glaube für mich macht es auch mega spannend, dass ich beides habe.
00:06:39: und ich bin glaube ein Typ, der auch sehr sehr gerne mal etwas alleine macht und auch sehr sehr gerne mal alleine trainiert.
00:06:46: und trotzdem bin ich dann auch mega gerne im Team, weil in meinem Team es ist auch schön, wenn man Erfolg zusammenführen kann.
00:06:54: Wenn man zusammen auf dem Platz steht und die Emotionen zu steilen ist, ist etwas sehr schönes.
00:07:00: Man sagt ja auf dem Goal.
00:07:02: Bitte entschuldige mich jetzt aber.
00:07:04: Man sagt ja oft, er muss irgendwo einen Zacken abhauen.
00:07:08: Wie ist das bei euch Golis, bei der Frau oder bei dir?
00:07:13: Sind ja anders?
00:07:14: Ja, bei uns ist das schon aber so.
00:07:17: Es gibt viele Golis, die ein bisschen crazy sind.
00:07:20: Ich selbst bin eher ruhig, ich bin eher ein ruhiger Typ und ich habe auch von meinen Freunden schon oft gehört, dass sie schon mit vielen Goleys Kontakt gehabt haben, aber ich bin fast normal für eine Gole.
00:07:35: Nein, aber ich glaube, dass sie schon auch, wenn es mal vielleicht nicht um Fußball geht oder so, ich bin schon auch sehr abenteuerlustig, ich mache auch jeder Seich mit und so, aber wenn ich im Fußball bin, bin ich schon ziemlich zielstrebig und fokussiert.
00:07:51: Ja, ich würde das auch mitmachen.
00:07:53: Was läuft so in der Mannschaft?
00:07:54: Also, was bist du bekannt?
00:07:56: Was machst du da für Blödsinn?
00:07:57: Ja, bis jetzt noch als nichts zum Glück.
00:07:59: Mir noch nicht so viele Möglichkeiten hatten zu müssen.
00:08:02: Aber nein, ich bin einfach... Also, ich mache mega-gern Sachen, ich unternehme mega-gern Sachen.
00:08:08: Ja, ich bin einfach gerne draussen, gerne unterwegs und... Ja, das macht mir Spaß.
00:08:14: Hast du mir gedacht, wenn du in diesem Gold stehst, du bist so allein und es ist ein Spiel, das noch eine Seite ist, Was denkt man dann, wenn man das mal schweißt, damit der Anker mal weg und denkt, schon hat die Spaghetti nach dem Spiel?
00:08:26: Oder passiert das ab und so?
00:08:27: Man ist immer fokussiert.
00:08:28: Man muss ja konzentriert bleiben, nicht mehr?
00:08:32: Es gibt Spiel und Spiel.
00:08:33: Ich glaube, das habe ich auch jetzt gelernt.
00:08:37: In meinem Budget ist es noch einmal so, dass man vielleicht nicht so viel zu tun hat.
00:08:40: Aber es ist schon wichtig, dass ich immer wieder dabei bin.
00:08:44: Und ich versuche einfach viel zu reden.
00:08:46: Also ich sage meinen Verteidigen dann ... Also wahrscheinlich interessiert sie gar nicht, aber...
00:08:51: Du redest die ganze Zeit?
00:08:52: Ich rede dann die ganze
00:08:53: Zeit.
00:08:53: Für dich einfach so quasi?
00:08:54: Ja,
00:08:55: für mich... Ja, ich probiere einfach irgendwie den Beat zu bleiben, weil wenn es vorne ist und ich irgendwie nichts zu tun habe, dann ist genau das Gefahr, dass es halt irgendwann mal abschweift, aber darum probiere ich eigentlich die ganze Zeit irgendwie etwas zu sagen und zu reden.
00:09:11: Meinst
00:09:11: du das nachher noch, was du überhaupt sagst?
00:09:13: Nein,
00:09:13: wahrscheinlich einfach irgendwie.
00:09:15: Ja, halt anwesigen.
00:09:18: Aber mein Ball ist vorne und ich gebe den Verteidiger anwesigen.
00:09:23: Es hilft mir extrem, um im Spiel zu bleiben.
00:09:26: Ich bin ein Goalie, der hoch mitspielt.
00:09:29: Ich versuche immer voll im Spiel den Beat zu sein.
00:09:32: Ich glaube, das hilft mir auch extrem.
00:09:35: Ich will auch immer den Ball.
00:09:36: Ich fühle mich gefühlt, wenn der Stürmer den Ball hat.
00:09:40: Ich bitte mich auch und will den Ball.
00:09:44: Und ich glaube, das hilft mir einfach, immer im Spiel zu bleiben.
00:09:48: Wir haben gehört von einem anderen Fussball, Goli.
00:09:51: Und Goli wird im Spiel wahnsinnig gewichtab, genau weil er den Stress auch immer hat.
00:09:56: Wie ist das bei dir?
00:09:58: Flüssigkeits?
00:09:59: Ja, das habe ich noch nie gemessen,
00:10:01: aber ... Das hat immer irgendwie ... Wir haben eine Promatschnahme, ich glaube, zwei Kilo ab.
00:10:04: Ja, also
00:10:08: in Schweiz auch recht viel, eher von Konzentration als von Rennen.
00:10:12: Aber ich glaube, als Spieler bist du irgendwie die ganze Zeit in Aktionen, du hast gar keine Zeit, um irgendwie überlegen.
00:10:23: Und als Goli, klar, wenn du viel zu tun hast, dann läuft es auch automatisch, aber ich glaube, sonst muss man schon einfach sehr konzentriert sein.
00:10:34: Und der Goal ist immer der letzte Mann, das ist klar, oder die letzte Frau.
00:10:37: Das heisst, wenn du den Ball daneben griffst, dann ist er da drin.
00:10:40: Ist das auch der spezielle Reiz, dass niemand mehr da ist?
00:10:43: Oder ist das auch vegan mit dem Um?
00:10:46: Das kann auch sehr reizvoll sein.
00:10:48: Ja,
00:10:49: definitiv.
00:10:49: Man hat eine sehr grosse Verantwortung.
00:10:53: Wie du gesagt hast, wenn man Fehler macht, ist das Goal meistens.
00:10:58: Und ja, das macht es spannend.
00:11:01: Und ich glaube, das ist auch ... für jeder Spielerin und jeder Goli auch so etwas Schönes, um immer an der Perfektion zu sein.
00:11:11: Trotzdem passieren Fehler, aber ich glaube, da lernt man auch immer.
00:11:16: Es ist einfach mega spannend.
00:11:20: Man muss immer in dieser Situation bereit sein und das ist schon cool.
00:11:26: Das ist schon cool, ja.
00:11:27: Und irgendwie habe ich im Vorfeld von diesem Gespräch mich überlegt, ich als Moderator, ähnlich wie als Fußballgole, dort vorbereiten.
00:11:35: Es passiert alles intuitiv.
00:11:36: Du weisst nicht, wie es dann läuft, also das Gespräch geht mal hier, mal dort hin.
00:11:41: Als Gole ist es so, dass du nicht irgendwie nach den Kopf entscheidest.
00:11:44: Das machst du automatisch, oder?
00:11:46: Ja, das ist das Beste, wenn es automatisch passiert.
00:11:51: Dann wird es meistens gut.
00:11:53: Mit Anpostodieren wird es meistens schlecht,
00:11:55: oder?
00:11:55: Dann wird es meistens kritisch, ja.
00:11:57: Und ich glaube, das ist auch das, was ich jetzt ja gelernt habe, dass wenn ich mir auch zu viel Druck mache, zum Beispiel, dass wenn ich zu viel überlege, wenn ich zu viel hinterfrage, dass es dann ja mich auch ein bisschen hemmt im Spiel und dass es dann nicht mehr so flüssig ist und nicht mehr so automatisch ist im Spiel.
00:12:15: Und ja, ich meine, es gibt immer wieder Phasen.
00:12:19: In der Saison oder in der Spiel, wo man überlegt, oder zum Beispiel nach einem Gegen- goal bin ich immer noch an mich überlegt, wie hätte ich es anders machen können, was kann ich in der nächsten Situation anders machen, damit es nicht passiert.
00:12:33: Dann muss ich mir sagen, jetzt macht es erst Spiel und du kannst ihn nachher überlegen.
00:12:38: Das ist bei mir der Hauptpunkt.
00:12:40: wo noch zum Lernen ist, dass das Spiel ja weitergeht.
00:12:44: Ja, es geht weiter.
00:12:45: Dass sie die Zeit haben, um zu überlegen, was sie jetzt anders machen
00:12:50: können.
00:12:50: Hast du manchmal auch Angst, dass die Intuition verloren geht?
00:12:53: Also, die Gedanken machen wir manchmal auch so ein bisschen.
00:12:55: Irgendwie, einmal geht es gut, dann hast du mal eine Phase, in der es nicht immer so gut läuft.
00:13:00: Dass es einfach weg ist, dass es nicht mehr so da ist.
00:13:02: Hättest
00:13:03: du dir schon mal gegeben?
00:13:05: Ja, das habe ich eher nach Pausen, wenn ich länger nicht gespielt habe.
00:13:09: Wenn es mal eine Periode gibt, in der ich vielleicht weniger spiele, dann frage ich mich nachher schon, kann ich es noch?
00:13:16: Aber dann sagen wir auch, du trainierst jeden Tag und es geht schon nicht so schnell verloren.
00:13:21: Ich glaube, es ist auch klar, dass es Spielzeit braucht und dass der Rhythmus jedes Wochenende Spiel auch wichtig ist, denn ich glaube, dann passiert es, dass es automatisch wird.
00:13:35: Aber es gibt es auch.
00:13:38: Das ist ein grübler Kuhn, oder?
00:13:39: Ja, jeder Kuhn.
00:13:40: Wenn es alles passiert, wie gesagt, ist es Intuition.
00:13:43: Ja, ja, Intuition ist eigentlich, wie gesagt, das Beste.
00:13:48: Und ich glaube, es kommt auch durch Erfahrung.
00:13:52: Das ist tatsächlich so.
00:13:53: Ja, es hat angefangen, aber die haben mit acht Jahren hier angefangen.
00:13:57: Und zwar in Enzymol, deine zwei-Wochen-Kollegin, kann man das sagen.
00:14:02: Ist es übertrieben?
00:14:02: Die Kollegin hat ja mitgenommen ins Training.
00:14:04: Ja, genau.
00:14:05: Und sie nach zwei Wochen gesagt, tschüss.
00:14:07: Ich habe sie gesehen.
00:14:09: Was ist mit ihnen passiert?
00:14:10: Was macht ihr heute?
00:14:11: Es ist noch Kontakt.
00:14:14: Ja, wir haben noch Kontakt.
00:14:17: Sie will auch anfangen, Fußball zu spielen.
00:14:19: Sie haben aber eine Gleichung gemacht.
00:14:21: Aber ja, ich bin dann mit ihr zum Fußball.
00:14:24: Und wie gesagt, sie hat dann ziemlich schnell nachher aufgehört.
00:14:29: Aber mir gefallen dort.
00:14:30: Ich hatte einfach viel Spaß mit den Jungs.
00:14:34: Ja, einfach Fußball zu spielen.
00:14:37: Ja, dann hat sich die Leidenschaft entwickelt und ich bin mega dankbar, dass ich ... Ja, dass
00:14:43: die Leidenschaft ist.
00:14:44: Wenn man sich so vorstellt, oder?
00:14:47: Von Spagoli.
00:14:48: Dein Job ist eigentlich den ganzen Tag mehr oder weniger.
00:14:51: Du wirst schon bellt beschossen, oder?
00:14:53: Solange der Ball auf dich kommt, ist immer gut, oder?
00:14:55: Wenn er neben dich geht, ist es gut.
00:14:57: Was ist die Faszination?
00:14:58: Was löst das aus?
00:15:01: Ja, ich ... Das ist schon eine gute Frage, aber es löst einfach so ein schönes Gefühl in mir raus, mich immer zu verbessern, um mal zu fliegen und irgendwie dreckig zu werden.
00:15:15: Es gehört
00:15:15: auch nicht so, oder?
00:15:16: Ja,
00:15:16: auf jeden Fall.
00:15:18: Ich glaube, jetzt ist es auch viel ... Ich meine, die Fußball hat sich verändert.
00:15:22: Es ist viel jetzt auch am Fuss und es ist viel weniger.
00:15:26: Pro Spiel vielleicht ein oder zwei Hechte.
00:15:28: Also es ist viel weniger geworden.
00:15:30: Ehrlich,
00:15:31: so wenig?
00:15:32: Ja,
00:15:32: also... Gut bezählt sie natürlich, oder?
00:15:35: Nein, im Durchschnitt ist es wirklich viel weniger als den ganzen Fussaspekt.
00:15:40: Ich spiele halt auch mega gerne Fussball.
00:15:42: Ich spiele mega gerne mit dem Ball am Fuss.
00:15:46: Das macht mir auch mega Spaß.
00:15:48: Es ist wie so beides, so beides.
00:15:50: Ja, es ist nicht nur Fuss, sondern es ist nicht nur Hand.
00:15:53: Und ich glaube, das macht es für mich mega spannend.
00:15:55: Ja, und gleichwohl sind die Hände wichtig.
00:15:57: Ihr selbst habt deine Hände auch angeschaut, oder?
00:15:59: Ja.
00:16:00: Sie sind ganz normal eigentlich, oder?
00:16:02: Ja, ziemlich lange Finger
00:16:04: habe ich.
00:16:04: Ja, aber trotzdem wichtig.
00:16:06: Du musst ja die Hände pflegen, oder?
00:16:09: Ja, also ... Nein, wirklich pflegen, wenn ich sie nicht.
00:16:15: Schau, dass sie sie nicht brechen, aber sonst ... Was ist mal
00:16:18: passiert?
00:16:19: Ja, Fingerhämer brach.
00:16:20: Aber ich glaube, das ist für jeden Goal im All passiert.
00:16:24: Aber nein, gross pflegen nicht.
00:16:27: Klar, logisch, wenn ich Sachen schneide oder so, dass ich mich nicht gerade im Finger schneide.
00:16:31: Also ich bin schon etwas vorsichtig.
00:16:34: Weil am Schluss ist es auch mein Arbeitsgerät.
00:16:38: Ja, es ist tatsächlich so.
00:16:40: Aber ja, da ist nichts Spezielles, nein.
00:16:42: Ja.
00:16:42: Wann hast du einen Gespür gehabt, dass du ein Talent in dir dorthin hast?
00:16:48: Gott gegeben, die die Möglichkeit hier verlassen, einfach nach ganz oben zu gehen?
00:16:54: Ja, also ich glaube, dass ich das erste Mal so richtig gespürt habe, als ich mit Elfi ins Team Südost-Schwitz gekommen bin, wo mich der Romano Kabatsan, mein Goalie-Trenner damals, und lange noch mein Personalcoach ins Team geholt hat.
00:17:09: Und er hat dann gesagt, hey, so, wenn du scharfst, schon hart ... Trainierst, dann kannst du alles schaffen.
00:17:17: Ich glaube, dort war es der Punkt bei mir, wo es so gezwitscht hat.
00:17:21: Und wenn ich so denke, okay, jetzt kann ich Pfosteprofi werden.
00:17:24: Das ist jetzt mein Traum.
00:17:25: Und dann hat es irgendwie auch nicht mehr andere Optionen gegeben.
00:17:29: Klar, ich habe meine Schule noch fertig gemacht, habe Natur gemacht.
00:17:34: Das war auch meine älteren Wichtung und war mir auch sehr wichtig.
00:17:38: Aber ja, ab dann war es bei mir eigentlich so, ich will Pfosteprofi werden.
00:17:43: Das hat mich so gezeigt.
00:17:46: Mit viel Flies und Willen kann ich es schaffen.
00:17:50: Arbeit gehört dazu.
00:17:51: Talent ist genauso wichtig.
00:17:53: Aber vielleicht noch mal darauf zurück, wie hast du gemerkt?
00:17:55: Was merkt man da?
00:17:56: Dass man einfach die Begabung hat, die vielleicht sonst jemanden nicht hat und mit viel Arbeit das versucht zu erreichen?
00:18:04: Ich glaube, dass ich nicht besonders viel Talent im Fussball selber gehabt habe.
00:18:08: Ich glaube, dass mein Talent mehr war.
00:18:12: dass ich einfach so einen grossen Willen hatte und sehr fließig war.
00:18:16: Ich habe einfach extrem viel trainiert und mir hat es einfach immer extrem viel Spaß gemacht zu trainieren.
00:18:23: Und durch das bin ich dann auch besser geworden.
00:18:24: Also ich glaube, so für mich das Wichtigste war immer der Spaß und Freude am Fußball und das habe ich immer gehabt.
00:18:31: Und es ist bis jetzt so, es gibt Tage, wo ich einfach Lust habe nochmal zu trainieren und dann trainiere ich nochmal.
00:18:38: Also es ist einfach so, dass ... die Leidenschaft für den Sport, für den Fußball.
00:18:43: Ich glaube, das ist mein Talent, dass ich den Willen habe und es fließig bin.
00:18:51: Ich persönlich glaube nicht nur das, aber es gehört sicher auch mehr dazu.
00:18:55: Das heißt, du hast sicher alles bei dir.
00:18:58: Was anderes speziell ist beim Goal, oder?
00:19:00: Das ist eine Konkurrente, wir können auch darauf sprechen.
00:19:03: Nummer eins, Nummer zwei, in einem anderen Sportart sind die halt irgendwo, oder?
00:19:07: Bei dir sind sie mein eigener Team, wir trainieren den ganzen Tag gemeinsam, haben nicht bei Chelsea eine Beziehung zueinander.
00:19:17: Ist das freundschaftlich, ist das wisst ihr, man ist ja zusammen den ganzen Tag.
00:19:23: Man ist uns bellen voneinander.
00:19:26: Ich glaube, es gibt immer gute und schlechte Beziehungen.
00:19:31: Ich glaube, die goalie Position ist schon sehr speziell, weil am Schluss spielt eine und es ist schon speziell.
00:19:39: Ich und Hannah haben es jetzt persönlich gut und es macht einfach sehr viel Spaß im Training.
00:19:46: Ich glaube, wir können einfach auch sehr viel voneinander profitieren.
00:19:49: Es ist gut, die Konkurrenz zu haben und das habe ich auch immer schon so empfunden, dass es mich eher gepusht als dass es mich negativ beeinflusst, weil ich glaube, Es ist wichtig, dass man sich gegenseitig weiterbringt.
00:20:04: Klar ist es nicht immer einfach.
00:20:05: Es sind nicht alle Persönlichkeiten gleich.
00:20:08: Es ist auch schwierig, mit anderen Goals die Situation auch anzunehmen.
00:20:17: Ich glaube, es ist immer als Goal mega wichtig, seine Rolle zu kennen.
00:20:23: Wenn jemand in diesem Team die Rolle nicht kennt, dann ist es immer schwierig.
00:20:29: Ich glaube, es ist sehr wichtig, dass der Trainer das auch kommuniziert, dass es klar ist und dass sich das auch so einspielt.
00:20:38: Aber wie gesagt, ich glaube, am Schluss ist man im gleichen Team und am Schluss will man, dass das Team auch erfolgreich ist.
00:20:46: Ja, tief in mir drin ist es natürlich auch so, dass ich immer spielen will.
00:20:50: Also, ich glaube, das ist für jeden so.
00:20:53: Und von daher ist das nicht immer ganz so einfach, aber man probiert natürlich alles für das Team.
00:20:58: Das ist nicht mehr die ... die ... die ... die Interviews nach der Spiele, das Team ist das Wichtigste.
00:21:02: Ich ist natürlich auch so, ist okay.
00:21:03: Das ist nicht mit ihr auch ab, oder?
00:21:05: Aber das ist beispielsweise im Viertelfinal gegen Spanien Benalti gehabt, oder?
00:21:10: Und gleichwohl haben wir verloren.
00:21:12: Das muss doch einem freuen, wenn man Benalti hat.
00:21:14: Wie ist das noch ein Spiel für dich so?
00:21:16: Jetzt ganz ehrlich, dass ich ja nicht immer nur ... klar ist ... Der Sieg ist wichtig, aber für die Person ist etwas genau so wichtig.
00:21:24: Ich muss sagen, nach dem Spiel war es mir ziemlich egal.
00:21:29: Dort war mir das Team sehr wichtig.
00:21:31: Ich hätte lieber keine benaltige Kippe und wäre weitergekommen.
00:21:36: Ich glaube, das war einfach so ein Event.
00:21:39: Die EM war so gross und so emotional.
00:21:44: Ja, ein ganzer Team gönnt hätte ich noch mal eine Runde weiter zu kommen.
00:21:50: So ist es schon, man schaut immer auf seine eigene Leistung, aber ich glaube es ist auch wichtig.
00:21:57: Ja,
00:21:57: Sieg.
00:21:58: Natürlich, natürlich ist es wichtig.
00:22:00: Aber
00:22:01: das Kleinscheid ist auch wichtig, ein schöner Zeitpunkt.
00:22:04: Ist
00:22:04: mir persönlich fast vielstiger als Sieg, ja.
00:22:07: Das ist tatsächlich so, ja.
00:22:09: Ja, es hat mir jetzt auch genervt.
00:22:11: Wir haben neun einzig Wunder gegen Liverpool, aber das eine goal hat mich schon genervt.
00:22:15: Ja.
00:22:15: Der Team Spirit ist ganz wichtig, wie ich das angesprochen habe.
00:22:18: Die Robbenmarschaft, die die Zusammenhalt in den so magic moments, so die Momente, wo es halt wirklich so ist, dass die Viertelsfinale Qualifikation, wie viel Zürich Escher lebt, so die außerordentliche Momente, die so richtig so ...
00:22:36: Ja.
00:22:36: ... über das löst.
00:22:37: Also, viel.
00:22:40: Beziehungsweise, es kommt ein bisschen vor, wie man es sieht, aber ich glaube, mein erster Moment war schon mal, als wir uns dann irgendwann mal ins Ausbildungszentrum geschaffen haben.
00:22:51: Weil das war der erste Schritt in Richtung Nazi.
00:22:54: Dann war ich zwölfig.
00:22:56: Und dort ging auch schon mein erster Traum in Erfüllung.
00:22:59: Dann natürlich auch mein erster Spiel bei Zürich.
00:23:02: Das war das erste Mal Profi-Fußball.
00:23:08: Meine erste Schritt ins Ausland.
00:23:11: Und natürlich war es dieses Jahr mit dem Pokal-Halb-Final vor den Sechzigtausenden.
00:23:17: Ein Pokal-Final, wo einfach extrem viele Leute dabei waren.
00:23:23: So viele Fans.
00:23:24: Und jetzt eher das Highlight bis jetzt in meiner Karriere.
00:23:32: Es
00:23:32: ist unglaublich.
00:23:34: CD-Acht, letzte Nachmittag.
00:23:37: Bist du im Glücksbild?
00:23:41: Ja, gut, ich freu mich.
00:23:41: Ich glaube, das Glück erarbeitet man sich und irgendwie glaube ich an das.
00:23:46: Also, wie ich schon gesagt habe, ich habe viel trainiert, viel geschafft, mit viel Unterstützung von meinem Umfeld, von meiner Familie.
00:23:55: wie ich vorhin schon gesagt habe, vom Romano, auch von meinem Sponsor jetzt da ist, wo man schon seit vielen Jahren golihenscha betrugt und sponsortet.
00:24:06: Ich glaube, es ist mega wichtig, auch so ein Umfeld zu haben.
00:24:09: Das ist wichtig.
00:24:11: Ja, am Schluss mache ich es selber und es ist trotzdem schön, wenn es auch Leute gibt, die an einem glauben.
00:24:18: Ja,
00:24:19: das glaube ich.
00:24:20: Das ist ganz wichtig.
00:24:20: Es gehört auch dazu, dass Musiksteile sich zusammensetzen.
00:24:25: Mal eine gute Skifahrerin, ich weiss der Name nicht mehr aus den Achtzigerjahren.
00:24:28: Er war weltbekannt, die Weltgebrennen gewonnen.
00:24:31: Da hat man gesagt, dass ich bei diesen Erfolgen, die ich meiner größten Konkurrentin angefangen habe, Erfolg gegeben habe.
00:24:40: Wie ist das bei dir?
00:24:42: Ja, das ist spannend.
00:24:45: Ja, ich glaube, das ist eigentlich sehr eine wahre Aussage.
00:24:50: Also, ich glaube, sobald man irgendwie, ja, einfach ... der anderen auch, das kann gehen und sich auch einfach auf sich selber fokussiert.
00:25:01: Also so ist es bei mir gewesen, das habe ich jetzt auch in der letzten oder im letzten Jahr sehr gelernt, so dass ich nicht kann alles beeinflussen und dass ich einfach meinen Job mache und wenn es lang gelangt und wenn andere besser sind, dann sind andere besser.
00:25:14: Aber ich glaube, es nimmt dir extrem viel Energie weg, wenn du die ganze Zeit mit anderen vergleichst.
00:25:20: Und darum finde ich das eigentlich noch interessant.
00:25:24: Wie gesagt, du kannst nur das beeinflussen, was du selber bist.
00:25:29: Ich glaube, das habe ich in den letzten Jahren auch gelernt.
00:25:30: Ja, und du bist viel, du kannst schon viel, oder?
00:25:32: Und wie du gesagt hast, es braucht
00:25:33: sehr viel Energie.
00:25:33: Gehen wir noch mal zurück, vielleicht vordrehen im letzten Jahr, oder im letzten Jahr, ist es im Jahr?
00:25:36: ist es im Jahr?
00:25:36: ist es im Jahr?
00:25:36: ist es im Jahr?
00:25:37: ist es im Jahr?
00:25:37: ist es im Jahr?
00:25:38: ist es im Jahr?
00:25:39: ist es im Jahr?
00:25:39: ist es im Jahr?
00:25:40: ist es im Jahr?
00:25:40: ist es im Jahr?
00:25:41: ist es im Jahr?
00:25:41: ist es im Jahr?
00:25:41: ist es im Jahr?
00:25:42: ist es im Jahr?
00:25:42: ist es im Jahr?
00:25:43: ist es im Jahr?
00:25:43: ist es in Jahr?
00:25:43: ist es in Jahr?
00:25:44: ist es in Jahr?
00:25:44: ist es in Jahr?
00:25:45: ist es in Jahr?
00:25:45: ist es in Jahr?
00:25:45: ist es in Jahr?
00:25:46: ist es in Jahr?
00:25:46: ist es in Jahr?
00:25:47: ist es in Jahr?
00:25:47: ist es in Jahr?
00:25:47: ist es in Jahr?
00:25:48: ist es in Jahr?
00:25:48: ist es in Jahr?
00:25:48: ist es in Jahr?
00:25:49: ist es in Jahr?
00:25:49: ist es in Jahr?
00:25:50: ist es in Jahr?
00:25:50: ist es in Jahr?
00:25:50: ist es in Jahr?
00:25:51: Du bist Nummer zwei.
00:25:51: So eine richtige Chance ist nie recht übergekommen.
00:25:53: Ich glaube so ... Ja, wie hast du dir das Gefühl?
00:25:57: Du weisst jetzt wieder, du bist Nummer zwei.
00:25:59: Deine Fähigkeiten hast du.
00:26:01: Du musst da anbleiben.
00:26:03: Du musst genau gleich weitermachen.
00:26:05: Hast du dort mal Zweifel gerübbelt?
00:26:06: Oder war das für dich immer klar?
00:26:08: Es geht auf.
00:26:10: Ja, es ist spannend, dass du es ansprichst, weil es gar nicht so mit dem Kopf war.
00:26:15: Und wenn ich jetzt darüber nachdenke, war es schon ziemlich lange weg nachher noch.
00:26:22: Aber ja, natürlich, dort nach dieser Entscheidung bin ich schon ziemlich, habe ich schon ziemlich zu arbeiten gehabt, glaube ich, weil es mich schon, ja, auch ein bisschen getroffen hat, weil das war mein Kindheitstraum.
00:26:35: Also, anderen Ehemann, der Vatspieler war mein Kindheitstraum und dieses Jahr fahre ich schon zu wissen, okay, du bist Nummer zwei, es war schwierig in diesem Moment.
00:26:45: Trotz...
00:26:45: Schwierig war es, hier zu brechen.
00:26:47: Nicht
00:26:48: so
00:26:48: schwierig.
00:26:49: Was machst du den zweiten oder dritten Tag lang?
00:26:51: Einfach mal zurückzuzyten oder wie verarbeitest du es?
00:26:56: Ja, ich weiss noch genau das Gespräch, was wir gesagt haben.
00:27:02: Dann bin ich in meinem Zimmer und habe mich zuerst mal in Bezug geschlossen.
00:27:08: Und nachher habe ich dann aber recht schnell irgendwie gemerkt, es ist nicht zwei, drei Wochen gegangen, es war ziemlich schnell, dass ich mir gedacht habe, es ist entscheidend, ich akzeptiere, es ist okay, ich mache einfach weiter, mache dieses Ding, es kann noch viel passieren.
00:27:22: Es ist noch ein Jahr, im Jahr kann alles passieren.
00:27:27: Klar, es hat immer wieder einen Moment gegeben, in dem ich mir gedacht habe, es kann jetzt sein und so, aber andererseits ... Ich habe das Vertrauen in mir gehabt, dass es gut kommt und dass ich einfach alles machen will.
00:27:41: Dass ich mir am Schluss nicht etwas vorwerfen kann oder dass ich einfach alles gehe.
00:27:46: Und ja, ich meine, am Schluss setze
00:27:49: ich es.
00:27:50: Ja, wir kommen gleich darauf.
00:27:51: Das war auch speziell, einfach nur das Vertrauen.
00:27:53: Oder du hast ja nicht einfach irgendetwas, das kommt so.
00:27:56: Schaffst du mit dem Mentalcoach, oder wie machst du das?
00:28:01: die quasi dir das Ziel zu manifestieren und sagen, wenn ich es gut mache, nicht klappt es vielleicht noch?
00:28:10: Ja, früher habe ich das oft gemacht, jetzt habe ich ein bisschen aufgehört.
00:28:14: Ich rede jetzt viel mehr einfach mit meinem Umfeld und mit den Freundinnen vor allem, weil ich einfach merke, dass mir das extrem gut tut und dass meine Freundinnen ... Aber auch Fussballspielen in der gleichen Situation sind oder die gleichen Situationen schon erlebt haben.
00:28:30: Das hilft mir extrem, darüber zu reden.
00:28:33: Ja, ich will dann gar nicht in Rot oder so, ich will einfach darüber reden und irgendwie verarbeiten.
00:28:39: Ja, auch viel mit der Familie darüber geredet und ich glaube, das hilft mir am meisten.
00:28:45: Und klar, wir haben einen mentalen Trainer im Verein auch in der Nation.
00:28:50: Da bin ich auch immer wieder, also es ist auch mega wichtig, dass man ... sich immer irgendwie auch dort entwickelt und auch so ein bisschen Techniker hat, wie man sich wieder so ein bisschen auf sich selber fokussieren kann.
00:29:05: Ich meine, mir hat extrem cool von Atemtechnik z.B.
00:29:10: jetzt z.B.
00:29:11: wenn ich nervös bin, aber wenn mir etwas beschäftigt, auch selber herauszufinden, was tut mir gut.
00:29:18: Bei mir war es dann oft, dass wenn mir etwas beschäftigt, dass ich einfach gut trainieren bin, weil dann bin ich einfach happy gewesen und dann klar ist das Problem nicht behoben.
00:29:30: Das weiss ich auch, das macht mich auch immer.
00:29:33: Aber ja.
00:29:36: Mal abgelenkt
00:29:37: zumindest.
00:29:38: Ja, und dann natürlich einfach sich auch selber fragen, hey, was ist jetzt genau, was beschäftigt ihr genau und was ist genau das Problem?
00:29:48: Und dann kommt man zur Verlösung und dann geht es weiter, oder?
00:29:51: Ja,
00:29:52: dann geht es wieder weiter.
00:29:53: Und dann ist eben die EM gekommen, ich glaube, ich bin mir ganz sicher einen Tag vorher, bist du möglich zu Nummer eins erkoren worden?
00:30:01: Ja, wir hatten noch ein Testspiel auf fünf Tage vor dem ersten Gruppenspiel.
00:30:07: Und ja, zwei Tage vor dem Testspiel haben sie es dann gesagt, wie die Situation ist.
00:30:13: Und dann habe ich mich extrem
00:30:17: gefreut.
00:30:18: Aber auf der anderen Seite ist es ja wahnsinnig, was so emotional gelöst wird.
00:30:22: Einerseits die Überraschung, für die auch das geklappt hat.
00:30:25: Und andererseits auch, da steht die EM von der Tür, die ganz Schweiz schaut auf die EM.
00:30:30: Ich habe Angst.
00:30:31: Jetzt muss ich wieder kommen.
00:30:33: Angst nicht, aber Nervosität.
00:30:36: Also der Druck war von null auf hundert in dem Moment.
00:30:39: Wir haben dann schon so gedacht, du bist wirklich im Rampallicht, du musst wirklich performen.
00:30:47: Ich weiss noch vor dem ersten Spiel.
00:30:51: Das kann man gar nicht zeigen.
00:30:54: Ich bin durchgehend auf dem WC gewesen.
00:30:56: Ehrlich?
00:30:57: Ich glaube, es gibt schon einen Moment, in dem du denkst, so kann ich das überhaupt, so schaffe ich das überhaupt.
00:31:06: Dann waren wir im Bus, wo ich an alle Leute und Fans sah.
00:31:11: Das hat mir das Gefühl von... Das kann man nicht so gut beschreiben, aber es hat mir sehr viel Kraft und Motivation.
00:31:20: Bestimmt Moment, wo du dir gesehen hast, gemerkt, als zu wechseln.
00:31:25: Ja, also wir sind im Bus an den Stadion gefahren und dann war alles rot.
00:31:32: Das hat extrem etwas mit mir gemacht.
00:31:36: Alle Zweifel waren weg.
00:31:37: Ich habe mich extrem auf das Spiel gefreut und nachher bin ich mehr im Tunnel.
00:31:42: Und
00:31:44: jetzt geht es noch etwas für Nadine Anger.
00:31:47: Die grosse bekamte Weltfußballerin, die hat zu dir gesagt, was sie gelesen haben, Livia, du musst ihm nicht ganz in die Schweiz retten.
00:31:57: Stimmt das?
00:32:01: Ja.
00:32:01: Für mich ist das ein unglaublicher Satz, den ich gelesen habe.
00:32:04: Das berühre ich mir jetzt noch.
00:32:05: Das ist für mich so ein wahnsinnig wichtiger Satz, weil es nicht so etwas von Erwartungen zurückgeht, weil es um Fußball geht.
00:32:13: Das sind tausende Millionen von Fans.
00:32:16: Aber du musst nicht für alle Probleme lösen.
00:32:18: Ja, wunderschön.
00:32:19: Ist aber so empfunden.
00:32:20: Ja, mega, mega.
00:32:21: Es hat mich auf jeden Fall extrem geholfen, auch in diesem Moment.
00:32:24: Und ich glaube auch ... dass wir im Team uns das immer wieder gegenseitig gesagt haben.
00:32:29: Wir haben auch wirklich schon Wochen vorher angefangen, wie wir mit dem Druck umgehen.
00:32:34: Wir haben noch nie von so vielen Leuten gespielt.
00:32:39: Das war alles neu, oder?
00:32:40: Es war alles neu.
00:32:40: Wir waren noch nie im Ausverkauf der Stadion in der Schweiz.
00:32:45: Wir hatten wirklich Workshops oder Gespräche, die darum ging, wie wir mit dem Druck umgehen.
00:32:53: Es war noch spannend.
00:32:54: Wir haben die Champions League-Final gewonnen.
00:33:00: Wir haben noch in der Schweiz gespielt.
00:33:04: Wir hatten alles.
00:33:06: Es war sehr spannend, die verschiedenen Sichtwiesen zu hören und wie jede Einzelne auch anders mit dem Thema umgeht.
00:33:15: Irgendwie haben wir uns gegenseitig nicht die Angst oder den Druck wegzunehmen.
00:33:24: Füreinander spielen und den Moment auch zu geniessen.
00:33:28: Ich glaube, das haben wir uns die ganze Zeit so geniessen, geniessen, geniessen.
00:33:32: Und irgendwie ist es, glaube ich, dann am Ende auch gelungen.
00:33:35: Ist das der Moment, wo die Mannschaft richtig zusammengewachsen ist, was du am Anfang schon erwähnt hast, alle füreinander, und man merkt dann irgendwie, der Druck ist da und wir reden miteinander, gehen mit ihm um?
00:33:45: Ist das der Moment gewesen?
00:33:47: Ja, auf jeden Fall.
00:33:48: Ich glaube, dass uns das extrem geholfen hat.
00:33:51: Es ist viel einfacher, wenn du mit den Leuten das Gleiche teilen und darüber reden kannst, als wenn jeder die Einzelnen alleine im Zimmer hat und sich fragt, wie geht das morgen.
00:34:05: Und darum, ich glaube schon, dass uns das extrem geholfen hat und mir das auch einfach oder uns das Zimmer geschweißt hat.
00:34:15: Ich finde sie immer wieder faszinierend.
00:34:16: Du bist Sportlerin, du bist jung, du bist eine Frau.
00:34:19: Da geht es um die Körpersprache.
00:34:21: Es fällt kaum raus.
00:34:21: Man muss allen zeigen, jeder zeigt, heute bin ich bereit.
00:34:25: Man muss immer die starke Frau spielen.
00:34:29: Falls dir das mir noch schwerer?
00:34:31: Ich glaube, so nach der EM war es schon mal so, es war so viel gelaufen, es waren so viele Leute.
00:34:40: Ja, am X-Frock muss ich... Man kann nicht einfach das Nein sagen.
00:34:44: Man kann nicht einfach sagen, ich spiele heute nicht.
00:34:45: Und man hat... Ja, ich meine, jetzt auch mit diesen englischen Wochen müssen wir jeden Tag trainiert und jeden dritten Tag gespielt.
00:34:58: Es ist mega schön und wie gesagt, ich habe mega Spaß.
00:35:01: Aber es gibt auch einen Moment, wo es einem so ein bisschen zu viel wird und wo auch mal ein Pausen gut wäre.
00:35:08: Aber es geht halt nicht.
00:35:09: Es ist halt, ja, es ist Fußball und es geht immer weiter und es werden immer mehr Spiele.
00:35:17: Und darum ist es einfach wichtig, wie man mit dem umgeht.
00:35:19: Und ich glaube, da habe ich jetzt auch noch keine Lösung.
00:35:22: Also, ich kann dir jetzt nicht sagen so oder so, aber es ist glaube ich auch, wie gesagt, Erfahrung, ein Prozess.
00:35:29: Und bei mir geht es sehr, sehr selten, dass ich keine Lust habe oder eigentlich nie.
00:35:35: Bei mir geht es noch nie, dass ich in das Training gegangen bin.
00:35:39: Ich dachte, nein, eigentlich will ich nicht.
00:35:41: Also, von daher, ja, ich mache es einfach auch gerne und das hilft mir.
00:35:47: Und gleichwohl, wie gesagt, es ist ein Business, es gehört dazu, man muss sich dem Business stellen.
00:35:53: Wie du gesagt hast, was ist die verletzliche Liebe?
00:35:56: Was verletzt die persönlich immer wieder?
00:35:59: Gibt es auch Phasen, die du dir so verletzt fühlst?
00:36:03: Klar, Nummer zwei war das Thema.
00:36:06: Was sind so Sachen, die dich sehr, sehr verletzlich machen?
00:36:10: Ja, ich glaube, Fußball ist allgemein eine Lebensschule.
00:36:14: Es gibt viele Situationen, jetzt nicht auf dem Platz, aber auch neben dem Platz mit Trainer, mit Spielerinnen, die ja schwierig sind, weil es halt einfach ... Ja, es sind Beziehungen zwischen Menschen, die ... Ich meine, du bist in einem Team, aber du kannst nicht auswählen, mit wem du im Team bist.
00:36:33: Also, du bist dann einfach mit diesen Charakteren und ich glaube, es gibt schon ... schon auch Schwierigkeiten oder ... Ja, herausfordernd im Moment, würde ich mal sagen, aber ich habe irgendwie das Glück gehabt, bis jetzt, dass ich irgendwie auch von jeder Persönlichkeit etwas mitnehmen kann.
00:36:51: Und klar, ich glaube, womit ich am meisten Mühe habe, ist es so, wenn ich es nicht verstehe oder wenn irgendwie der Trainer mir keinen Grund kann gehen, warum, oder ich einfach das Gefühl habe, es ist unfair.
00:37:07: Ja, ich glaube, dann ist es für mich so am schwierigsten, damit umzugehen.
00:37:12: Gleichwohl, wir sind ein Team.
00:37:13: Wir haben ... Wir machen sehr viel miteinander.
00:37:15: Man erzählt, man telefoniert.
00:37:17: Letztes Wochen in London sind wir unterwegs.
00:37:20: Wir haben sehr viel miteinander.
00:37:23: Das gehört auch dazu, dass man sich gegenseitig ... Man ist schon ein Team.
00:37:27: Da drunter steht vielleicht zum Männerfußball.
00:37:29: Ich weiss nicht, aber ... Wir machen sehr viel, habe ich das Gefühl.
00:37:32: Ja, wir sind ein ukults Team.
00:37:36: Wenn ich auch schon gesagt habe, am Anfang, als ich neu zu Chelsea gekommen bin ... Nach einer Woche war ich schon zu kühl.
00:37:44: Ich bin da schon ewig.
00:37:45: Die haben mich so gut aufgenommen.
00:37:47: Sie waren so willkommen heißen.
00:37:49: Das hat mir auch extrem geholfen.
00:37:51: Es sind einfach alles gestandene Profisportler, die schon überall auf der Welt waren.
00:38:00: Alle sind in der Nazi.
00:38:02: Alle haben schon Titel gewonnen.
00:38:05: Alle haben einfach die Mentalität zum Gewinnen.
00:38:08: Ich habe einfach gemerkt, dass ... Ja, dass die leuchtigen und dass es ähnlich ist.
00:38:16: Ich habe es eigentlich schon so erwartet, aber es war einfach mega cool, zu sehen, wie menschlich die auch alle sind.
00:38:27: Ich meine, ich habe alle im Fernsehen gesehen, als kleines Kind.
00:38:31: Und dann mit den Töpfern in der gleichen Kabine zu sein und jetzt Teil des Teams zu sein.
00:38:37: Es war schon extrem schön für mich.
00:38:40: Ist dein Kindheitstraum gewesen?
00:38:42: Ich glaube, du hast die Szene über Chelsea landen wollen, die dir sagen, dass du hier bist.
00:38:46: Es hat noch mehrere angepockt, nicht mitzumuladen.
00:38:48: Es war das Einzige.
00:38:49: Ist dir entscheidend einfach gefallen?
00:38:52: Ja, mir ist es ziemlich einfach gefallen.
00:38:56: Ich wollte es eigentlich direkt machen, weil, wie du schon gesagt hast, Chelsea ist ein Traumverein, die ganz, ganz klipp sind.
00:39:02: Und dass genau der Freude ihn anfragt und Interesse hat, ist für mich... Ich habe mich beraten, zuerst gesagt, was?
00:39:11: Ist das wirklich so?
00:39:14: Ja, und dann ging es eigentlich schnell.
00:39:17: Also habe ich einfach gesagt, ich will es machen.
00:39:20: Jetzt bist du heute.
00:39:23: Man muss sich schon mal kurz erklären.
00:39:24: Du warst bei Werder Bremen.
00:39:25: Wenn man es im Männerfuß vergleicht.
00:39:27: Werder Bremen, Chelsea, natürlich sind es auch.
00:39:29: Aber da sind die Unterschiede relativ kring, wahrscheinlich.
00:39:34: Hier ist es massiv.
00:39:35: Chelsea ist schon einer der Top-Clubs, wenn nicht der Top-Vier-Club auf der Welt.
00:39:40: Es läuft alles anders ab, heute.
00:39:42: Ihr Essenzimmer, ihr Trainierenzimmer.
00:39:46: Ja, es ist schon ziemlich anders.
00:39:48: Als ich bei Bremen noch in Cobain das Jahr vorher, haben sie am sieben Jahr mal wieder trainiert und haben nicht einmal eine Kabine gehabt.
00:39:56: Als ich dann in Cobain hatte, haben wir das alles gehabt.
00:40:00: Ja, jetzt bei Chelsea ist es ... Ich bin auch noch am Lachen, weil ich mir so denke, wow, wo bin ich eigentlich?
00:40:09: Wir haben alles, die Bedingungen sind super.
00:40:12: Wir haben vier Trainingsplätze.
00:40:14: Wir haben ja fünfzig Staffmitglieder.
00:40:20: Bedingungen sind super.
00:40:21: Wir können immer dort essen.
00:40:24: Wenn wir Zusatztrainingen haben, können wir fragen.
00:40:27: Es schien wie alles geht.
00:40:30: In der ersten Woche bin ich immer noch ... Nach der Trainings- am Zügel, bis wir dann gesagt haben, du bist da zum Fussballspieler, nicht zum Töckel-Itsamersammler.
00:40:39: Was haben wir denn gesagt?
00:40:41: Das hast du mir in einem Vorgespräch schon gesagt.
00:40:43: Und irgendwie habe ich das Gefühl, es ist ein bisschen unangenehm.
00:40:47: Ja, mich ist es schon ein bisschen unangenehm, weil ich mir so denke, ja, irgendwie kann doch helfen.
00:40:55: Das ist für mich irgendwie normal.
00:40:56: Und ich meine vorher bei Bremen, als ich war, haben wir alles selber gemacht.
00:41:02: Ich glaube, meine Eltern haben mich auch so erzogen, um das so zu machen.
00:41:07: Ich bin auch mega dankbar, dass ich das so mitkriegt habe und ich will das auch unbedingt so beeinbehalten.
00:41:12: Ich habe schon gemerkt, dass es nach der ersten Woche dort, weil ich dann wieder zurück in die Nazik komme, habe ich schon ein bisschen andere Erwartungen gehabt.
00:41:20: Und dann habe ich mich so gedacht, so rieße ich zusammen, das ist nicht Normalität.
00:41:26: Es ist schon mega anders und man kann sich das gar nicht so vorstellen.
00:41:33: Mach es mir mal ein bisschen so wie Angst, weil du sagst, du bist da zum Fußballspiel, also man wartet von dir nur, dass du als Fußballer performst.
00:41:42: Ja, es hat schon beide Seiten.
00:41:44: Also, wenn ich das dann zuerst mal gehört habe, habe ich schon gedacht, okay, es wird, glaube ich, sehr, sehr viel von mir erwartet oder auch gefordert.
00:41:52: Es hat sich dann so ein bisschen geleit, auch das Gefühl, weil ... Ich glaube, es ist einfach mehr so, dass sie wenn alles machen, damit der Sportler sich nicht auf den Sport konzentrieren kann, was ja eigentlich sehr schön ist und auch so sein soll.
00:42:10: Auch im Staff sind alle menschlich.
00:42:14: Es ist ein sehr schönes Miteinander.
00:42:18: an das Gefühl.
00:42:21: Ich glaube, das ist irgendwie einfach so eine Gewohnheitssache.
00:42:25: wo dann hoffentlich nicht zu wohnheit wird.
00:42:28: Ja, man sieht es dann ja, wo es dann hinführt.
00:42:31: Momentan sieht es gerne in der Nachhaus.
00:42:32: Und gleichwohl bist du jetzt auch in der Nummer zwei.
00:42:34: Dort ist die gleiche Situation, wie du es schon einmal gehabt hast, mit der Anaheimten, wenn es schon mal antäunt.
00:42:42: Wie ist das für dich jetzt?
00:42:43: Der Prozess wieder vom Wart.
00:42:45: Der Spiel ist wieder aktuell, das ist verletzt.
00:42:48: Auch das wieder unglaublich.
00:42:49: Du kommst aus einer Satzbank und du lieferst wieder voll ab.
00:42:56: Wie geht es mit dem Um?
00:42:58: Als ich unterschrieben habe, wusste ich, dass es vielleicht nicht ganz einfach wird, dass ich immer meine Spielzeit erarbeiten muss.
00:43:08: Ich wollte es aber trotzdem versuchen und machen, weil ich überzeugt bin, dass ich noch viel lernen kann, dass ich auch im Training viel lernen kann und dass ich auch einfach ... Spielzeit wird kriegen, wenn ich gut performe.
00:43:21: Ich meine, jetzt ist es schneller gekommen, als ich dachte, ich darf einen neuen Spiel spielen.
00:43:26: Ich bin extrem dankbar, dass ich spielen darf.
00:43:31: Jetzt will ich natürlich auch weiterspielen.
00:43:34: Ich will natürlich im Training zeigen, hey, ich will spielen.
00:43:41: Ja, wie gesagt ... Ich bin dankbar, dass es so cool ist, aber auch, dass es wieder ein Moment gibt, in dem ich vielleicht wieder weniger spiele, was auch okay ist.
00:43:53: Für mich war es wichtig, dass ich mit dem Traum nachgehen und das machen will.
00:43:59: Wie gesagt, ich habe ein kleines Kind von Träumen.
00:44:01: Der
00:44:02: Traum soll weitergehen.
00:44:04: Ich habe immer gelesen, du hast ein paar Bilder bei daheim, was jetzt nicht so dort ist.
00:44:10: Wir haben uns zumindest gesehen, George Foreman, Moa Medali.
00:44:14: Roger Federer, das nehmen wir dabei in deinem Alter.
00:44:17: Man kennt ihn schon gerne immer.
00:44:19: Viele kennen ihn dann auch gerne immer.
00:44:23: Was ist das, was sich so fasziniert?
00:44:27: Ja, ich habe früher oft Doku ausgesucht.
00:44:29: Momentan habe ich Michael Jordan, Pelé und Roger Federer.
00:44:35: Mir ist einfach extrem fasziniert, wie diese Persönlichkeiten sind.
00:44:40: Michael Jordan ist nach jedem Training noch drei Stunden.
00:44:43: In der Halle blieb er und hat den Körper geworfen.
00:44:46: Also es war so, dass wir das machen, dass einfach die Liederschaft zum Sport.
00:44:50: Und wo mir extrem fasziniert hat.
00:44:54: Und wie gesagt, es sind alle in ihrem eigenen Sport so herausragend gewesen.
00:44:59: Und irgendwie motiviert mit das.
00:45:03: Und durchhaltliche Vermögen, was ich gar nicht.
00:45:06: Jetzt bist du ja, äh, dreiundzwanzig.
00:45:09: Du führst ein ganz spezielles Leben, wenn man es so gleich mit anderen in deinem Alter ist.
00:45:14: Du hast ein ganz anderes Leben.
00:45:16: Denkst du mir mal zurück?
00:45:17: Oder wie läuft es mit den Kollegen, denen du hier bist?
00:45:19: Du kannst dir jemanden
00:45:22: austauschen.
00:45:23: Ja, der Kontakt ist jetzt wieder ein bisschen gekommen.
00:45:26: Mit zwei Trainern, die ich noch in Primarschal bin.
00:45:28: Bei mir war es halt das Ding, also ich bin mit zwölf auszogen.
00:45:31: Also ich bin mit zwölf auf Bier gezogen.
00:45:34: Und darum
00:45:35: ...
00:45:37: Also haben wir ein bisschen verloren auch da und ich bin halt schnell dann nicht mehr da gewesen.
00:45:44: Aber ja, ich versuche schon, weil erstens mal haben wir eine mega coole Zeit gehabt früher.
00:45:49: Und zweitens sind es mega coole Kolleginnen auch.
00:45:53: und ja, wie gesagt, ich versuche schon den Kontakt auch zu halten da.
00:46:00: Bist du daran bewusst, dass du eine Nostrale gehst?
00:46:02: Das hättest du schon tausend auf eines.
00:46:05: Was macht die Liebe, dass du auch ein Vorbild bist?
00:46:08: Für viele, junge, ältere?
00:46:12: Ja, amics mehr, amics weniger.
00:46:16: Nach dem Spiel, wenn Leute Autogrammen denken, wir sind schon amics, wow, okay, hätte ich mir früher nicht so gedacht, dass das passiert.
00:46:30: Es ist schon sehr ... Schön, zu sehen, wie viele junge Mädchen auch einfach allgemein Fans von Frau Fossball sind.
00:46:40: Aber dann auch irgendwie mit Pengt-Trikots rumlaufen.
00:46:43: Und ich meine, dass sie das erste Mal gesehen haben, ist mir das Herz aufgegangen.
00:46:49: Ja, ich glaube, das ist einfach etwas Schönes.
00:46:52: Weil viele haben Männer-Trikots auch.
00:46:55: Wenn dann aber Leute mit Frau-Trikots im Stadion sind, ist es schon schön.
00:47:02: Du bist auf deiner Vision unterwegs.
00:47:04: Es ist spannend, wenn man sich überlegt, was der Lebensplan ist.
00:47:09: Vielleicht über den Fussball raus.
00:47:10: Für Frauen ist es immer schwierig, wenn man jung ist.
00:47:13: Irgendwann kommt das Thema Karriere, Karrierehende, Familie, Kinder usw.
00:47:18: Hast du dir schon mal Gedanken gemacht, was du für ein Lebensvision hast, das den Fussball ein Teil ist, aber noch darüber hinweg?
00:47:28: Also ganz ehrlich, nein.
00:47:30: Null.
00:47:31: Keine Ahnung.
00:47:31: Also wirklich Null.
00:47:33: Stimmt mir nicht
00:47:34: die Antwort, oder?
00:47:35: Nein, ich bin so... Ich bin vollfokussiert
00:47:37: mit den
00:47:37: Vorspielen.
00:47:38: Was heißt fokussiert, aber irgendwie... Ich denke halt so, es kommt schon... Ich glaube, es kommt dann automatisch irgendwie, was ich denn will machen.
00:47:46: Also, wie gesagt, ich mache jetzt noch das Studiumsportmanagement.
00:47:50: Das macht mir auch mega Spaß und ist mir auch mega wichtig, das zu machen.
00:47:52: Aber ja, der Hauptfokus ist auf jeden Fall auf dem Vorspielen.
00:47:56: Und ich will so lange Vorspielen spielen, wie ich kann und dann... Schauen wir mal.
00:47:59: Schauen
00:48:00: wir mal, wie es weitergeht.
00:48:02: Ja, das ist natürlich sehr viel, was du noch vorhast.
00:48:06: Jetzt geht es wieder zurück auf London.
00:48:08: Machst du eigentlich etwas in der Ferie oder bist du dort völlig relax?
00:48:13: Nein, jetzt bin ich schon einfach daheim natürlich, weil du schon angesprochen hast, Kontaktpflege mit Freundinnen.
00:48:21: Ja, ich bin am Sonntag heimgekommen.
00:48:23: Jetzt bin ich eigentlich die ganze Zeit auch wieder unterwegs gewesen, um Freundinnen zu treffen.
00:48:27: Ja, das Mami hat dann auch gesagt, ich kann schon mal daheim sein.
00:48:31: Nein, es ist natürlich dann schon so, wenn ich mal da bin, versuche ich schon irgendwie auch alle zu sehen, Familie zu sehen, auch Freunde zu sehen.
00:48:42: und ja, es läuft immer etwas.
00:48:46: Ja,
00:48:46: und du studierst noch, das machst du auch nebenbei.
00:48:49: Du bist im Studium daneben, wenn du mal den Sport auf die Seite laufst.
00:48:54: Du bist sehr viel unterwegs, du siehst sehr viel.
00:48:57: Was beschäftigt dich so mit der Welt?
00:49:00: Was sind so Themen, die dich immer wieder beschäftigen an diesem Sport?
00:49:08: Ja, ich glaube, ich habe viel mit dem Sport zu tun.
00:49:13: Bleibt aber Hauptzeit für so etwas?
00:49:16: Ja, wir versuchen dann auch wieder im Team.
00:49:20: Das Ding ist, ich bin jetzt in England und ... Die einzigen Leute, die ich hier kenne, sind halt mein Team.
00:49:27: Also es geht eigentlich immer um Fussball.
00:49:30: Klar ist der Not-Uni, aber das ist alles online.
00:49:32: Es sind auch alles Sportler, also es geht immer nur um Sport.
00:49:36: Was für mich eigentlich aber auch ganz cool ist.
00:49:40: Trotzdem, ja, versuchen wir halt auch andere Sachen zu machen, zum Beispiel im Winter-Wonderland waren wir immer, zu achterbanne fahren oder halt irgendwie in die Stadt gut zu essen und dann irgendwie andere... Gespräch zu haben über andere Themen.
00:49:56: Aber im ersten Schritt geht es vor allem darum, alle nochmals besser kennenzulernen und alle Geschichten davon.
00:50:03: Ich bin noch nicht so lange dort.
00:50:06: Es ist mega spannend, von wo jede Kunde und was der Ursprung von jeder ist.
00:50:13: Es bringen alle auch wieder andere Geschichten mit.
00:50:17: Das ist schon auch spannend.
00:50:19: Und dann geht es schon nicht immer.
00:50:20: Nur um Fussball, also das sind dann schon auch persönliche Gespräche.
00:50:25: Und das ist schon schön.
00:50:27: Andere Themen.
00:50:28: Ja, wie immer, wenn es ziemlich in der Schlussgopfengesprächs und drei Fragen vorbereitet, für dich die erste Frage ist, wo würdest du krüchen, wenn die Welt untergeht?
00:50:40: Das ist schon eine sehr gute Frage.
00:50:45: Wahrscheinlich irgendwo in den Bergen in Bündner Land.
00:50:50: Zurück bei der
00:50:51: Heimat.
00:50:52: Die zweite Frage, welches Thema würde ich als Leben lang begleiten?
00:50:57: Auf jeden Fall den Sport.
00:50:59: Ich glaube, das ist eindeutig.
00:51:03: Und die dritte Frage, worauf freust du dich jetzt gerade am meisten?
00:51:12: Also, morgen freue ich mich auf eine Spengel.
00:51:15: Nein, aber sonst freue ich mich einfach jetzt noch auf den nächsten Tag nochmal ein bisschen runterfahren.
00:51:22: Wir haben zwar heute wieder mit dem Training angefangen, aber nein, einfach die Familie geniessen und dann, dass es wieder losgeht, kann es kaum erwarten.
00:51:34: Ja, die war eine gefährliche Frage.
00:51:36: Ich dachte vielleicht, dass sie bei frohes Langsam vorbei ist, oder?
00:51:39: Warst du vorbei?
00:51:40: Das
00:51:40: ist das Geschröche.
00:51:42: Ach so, nein, wir können noch gerne
00:51:44: weiterreden.
00:51:46: Wenn wir am Schluss machen, so quasi zu unserem Kapitel vom heutigen Abend Gedanken darüber, wie könnte der Titel von diesem Gespräch sein?
00:51:52: Hast du einen Vorschlag?
00:51:56: Von null auf hundert, nein Spaß.
00:51:58: Ja, das wäre auch eine Möglichkeit.
00:52:03: Ja, was ist denn dein Vorschlag?
00:52:05: Nein, das war einfach nicht gefallen, muss ich ehrlich sagen.
00:52:09: Heute Morgen am neun kamen wir ins Income, im Café Jusalo.
00:52:11: Willst du mal hören?
00:52:13: Die Kunst des Wartens.
00:52:15: Livia Pengs wegt zu ihrem Nummer eins.
00:52:19: Ja, finde ich gut.
00:52:20: Weil ich mir nicht denke, der Weg des Wartens, oder einerseits musst du ja immer warten, Geduld ist etwas ganz Wichtiges.
00:52:27: Und auch als Goalie.
00:52:29: Musst du immer warten, oder?
00:52:30: Bewegen solltest du nie zu früh.
00:52:32: Ja, das stimmt.
00:52:33: Das ist am besten das Problem.
00:52:34: Aber ... Nein, es ist auf jeden Fall Geduld und ich glaube Geduld.
00:52:39: Ich bin ein sehr ungeduldiger Mensch und Geduld habe ich auf jeden Fall nicht so gehabt, aber ... gelernt oder ich bin es am Lernen, von dem passt es ganz gut.
00:52:49: Und so ihr Nummer eins, ihr hab ich hier ausgeschrieben.
00:52:52: Ja,
00:52:52: das ist cool.
00:52:53: Wenn du für dich das Nummer eins bist, dann bist du auch immer das Nummer eins, wo immer du spielst.
00:52:58: Ja.
00:53:00: Ja, find ich mega cool.
00:53:01: Lass
00:53:02: mir das so stehen, dann
00:53:03: machen wir es
00:53:03: einfach so.
00:53:05: Danke vielmals, dass du hier warst für das Gespräch, ich wünsch dir alles Gute.
00:53:09: Und viel Glück, ich bin gespannt, wie der Weg hier geht.
00:53:12: Danke vielmals.
00:53:13: Livia Ping, ja, wir sind bereits am Schluss von die Gteif-Lebi-Zuschauerin-Zuschauer.
00:53:18: Nehmen Sie mit, was sie berührt hat.
00:53:21: Denken Sie darüber noch.
00:53:23: Und einen schönen Abend noch.
00:53:25: Genüßen Sie sich eine große Nacht.
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